random child – Compassion Schweiz

Werde Esauls Patin/Pate

BO075000325

Esaul

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    Bolivien
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    Junge

Esaul wurde am 5. Februar 2022 geboren und wohnt in Bolivien.

Esaul wird zu Hause im Programm für kleine Kinder begleitet.
Esaul lebt mit seinen Eltern zusammen.
Arbeit des Vaters: Fahrer
Arbeit der Mutter: Tagelöhner(in)
Anzahl Brüder: 3
Anzahl Schwestern: 2
Esaul geht nicht zur Schule.
Er hilft zu Hause:
  • Noch keine Haushaltspflichten
In der Kirche macht er mit bei:
  • Sonntagsschule
Er mag gern:
  • Basteln und Malen
  • Ballspiele
  • Spielzeugautos

Das Kinderzentrum

Name des Kinderzentrums: Iglesia Bautista "Roca de la Fé - Sorata"
Nächste Stadt: Cochabamba
Anzahl Kinder im Kinderzentrum: 345
Lokale Gemeinde
Bevölkerung: 5'390
Sprache: Quechua
Typische Arbeit in dieser Region: Viehhaltung
Typisches Essen: Brot
Schulbeginn im: Februar
Angebote des Kinderzentrums
Physische Förderung:
  • Ärztliche Untersuchungen
  • Spiele drinnen und draußen
  • Spiele drinnen und draussen
Kognitive Förderung:
  • Lebenspraktischer Unterricht
  • Hilfe bei Berufsfindung
Sozial-emotionale Förderung:
  • Seelsorgerliche Begleitung
  • Seelsorgerliche Begleitung
Geistliche Förderung:
  • Bibelkunde
  • Versöhnung Kind-Eltern/Bezugspersonen
  • Evangelistische Aktionen
Ausserdem bietet das Kinderzentrum spezielle Tätigkeiten für die Eltern wie Ausbildungskurse an.

Das Land

Einst gehörte es zum mächtigen Reich der Inka, dann kamen die spanischen Eroberer und beuteten das Land und seine Menschen rücksichtslos aus. Erst in den Befreiungskriegen unter Simón Bolívar wurde die spanische Herrschaft in Südamerika beendet. Einer der neuen Staaten nannte sich nach dem Volkshelden Bolivien (1825).
Bolivien heute ist das ärmste Land Südamerikas, nach Jahrzehnten von wechselnden politischen Diktaturen und wirtschaftlicher Instabilität. Eine kleine, vermögende Elite dominiert das politische und wirtschaftliche Geschehen. Über 40 Prozent der Menschen leben unter der nationalen Armutsgrenze. 2005 wurde mit Evo Morales erstmals ein Indio zum Staatspräsident gewählt. Er erklärte die Bekämpfung der Armut und der Benachteiligung der indigenen Bevölkerung zu seinen Hauptzielen. Die Indios stellen 60 Prozent der Bevölkerung, sind aber gesellschaftlich weitgehend ausgegrenzt. Sprachen wie Quechua oder Aymara werden nun aufgewertet, eine Bildungsreform soll den Analphabetismus verringern.
Die Aussichten der meisten Kinder in Bolivien sind düster. Viele von ihnen müssen zum Lebensunterhalt ihrer Familien beitragen: Man spricht von 30.000 Kindern, die sich auf den Strassen von La Paz mit Gelegenheitsjobs durchschlagen, dabei immer gefährdet, in Drogen und Prostitution abzurutschen.
Die Arbeit von Compassion in Bolivien begann 1975. Heute besuchen dort fast 97.000 Kinder 316 Compassion-Kinderzentren, die von einheimischen christlichen Gemeinden und Kirchen geführt werden.