Liam
- Guatemala
- Junge
Liam wurde am 19. Januar 2023 geboren und wohnt in Guatemala.
| Liam wird zu Hause im Programm für kleine Kinder begleitet. | |
Liam lebt mit seiner Mutter zusammen. |
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| Vater am Leben | Ja |
| Arbeit der Mutter: | Hausfrau |
Liam geht nicht zur Schule. |
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Er hilft zu Hause: |
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In der Kirche macht er mit bei: |
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Er mag gern: |
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Das Kinderzentrum
| Name des Kinderzentrums: | Vida Nueva |
| Nächste Stadt: | Huehuetenango |
| Anzahl Kinder im Kinderzentrum: | 383 |
Lokale Gemeinde |
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| Bevölkerung: | 20'000 |
| Sprache: | Spanisch |
| Typische Arbeit in dieser Region: | Haushaltshelfer/in |
| Typisches Essen: | Bohnen |
| Schulbeginn im: | Januar |
Angebote des Kinderzentrums |
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| Physische Förderung: |
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| Kognitive Förderung: |
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| Sozial-emotionale Förderung: |
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| Geistliche Förderung: |
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| Ausserdem bietet das Kinderzentrum spezielle Tätigkeiten für die Eltern wie Ausbildungskurse an. | |
Das Land
Das alte Land der Mayas ist der bevölkerungsreichste Staat Zentralamerikas, mit einer überwiegend indigenen Bevölkerung - ein Land mit einer langen Leidensgeschichte. Schrecklicher Höhepunkt war der Bürgerkrieg von 1960 bis 1996 zwischen der Armee und linken Guerillas. Über 160.000 Menschen verloren ihr Leben. Eine Wahrheitskommission sprach von Völkermord, den die Regierung vor allem an der indigenen Bevölkerung begangen habe.
Guatemala bleibt von Armut und Gewalt geprägt. Weltweit liegt es an vierter Stelle, was chronische Mangelernährung betrifft. Besonders betroffen sind die Mayavölker im Hochland: 70 Prozent aller Menschen hier sind arm, die Mehrheit der Jugendlichen kann nicht lesen und schreiben. Es gelingt den meisten guatemaltekischen Familien trotz harter Arbeit nicht, sich ausreichend zu versorgen. Der Nachwuchs muss bereits früh der Familie helfen: Mädchen hüten ihre jüngeren Geschwister, Jungen helfen ihren Vätern auf dem Feld. Armut und Perspektivlosigkeit befeuern die Jugendbanden: Die „Maras“ sind mehrere Zehntausend Mann stark und bieten einen Schein von Familie. Sie sind verantwortlich für Raub, Drogenhandel und Morde. Polizei und Sicherheitsdienste antworten ihrerseits mit Gewalt, die oft unschuldige Kinder und Jugendliche trifft.
Compassion begann 1976 seine Arbeit in Guatemala. Heute besuchen dort 65.000 Kinder über 286 Compassion-Kinderzentren. Compassion arbeitet mit einheimischen christlichen Gemeinden und Kirchen zusammen, um den Kindern Guatemalas zu helfen, ihre Armut zu überwinden.