random child – Compassion Schweiz
  • Dylan
  • Werde Dylans Patin/Pate

    BO048400543

    Dylan

    • No SVG support
      Bolivien
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      Junge

    Dylan wurde am 13. Februar 2022 geboren und wohnt in Bolivien.

    Dylan lebt mit seiner Mutter zusammen.
    Vater am Leben Nein
    Anzahl Brüder: 2
    Dylan geht nicht zur Schule.
    Er hilft zu Hause:
    • Bettenmachen
    • Besorgungen machen
    In der Kirche macht er mit bei:
    • Sonntagsschule
    Er mag gern:
    • Ballspiele
    • Spielzeugautos

    Das Kinderzentrum

    Name des Kinderzentrums: Iglesia Cristiana Evangélica EL TABERNACULO DE LA GRACIA del Seminario Biblico
    Nächste Stadt: La Paz
    Anzahl Kinder im Kinderzentrum: 519
    Lokale Gemeinde
    Bevölkerung: 1'980
    Sprache Aymara
    Typische Arbeit in dieser Region: Viehhaltung
    Typisches Essen: Mais
    Schulbeginn im: Februar
    Angebote des Kinderzentrums
    Physische Förderung:
    • Altersspezifische Gesundheitsschulungen
    • Hygienepäckchen
    • Anleitung in Hygiene
    Kognitive Förderung:
    • Lebenspraktischer Unterricht
    • Wettbewerbe nach Altersgruppen
    • Frühförderung für Säuglinge
    Sozial-emotionale Förderung:
    • Eltern-Kind-Beziehung fördern
    • Gemeindedienst
    • Kultur- und Geburtstagsfeiern
    Geistliche Förderung:
    • Bibelgeschichten
    • Bibelstudium
    • Freizeitlager
    Ausserdem bietet das Kinderzentrum spezielle Tätigkeiten für die Eltern wie Ausbildungskurse an.

    Das Land

    Einst gehörte es zum mächtigen Reich der Inka, dann kamen die spanischen Eroberer und beuteten das Land und seine Menschen rücksichtslos aus. Erst in den Befreiungskriegen unter Simón Bolívar wurde die spanische Herrschaft in Südamerika beendet. Einer der neuen Staaten nannte sich nach dem Volkshelden Bolivien (1825).
    Bolivien heute ist das ärmste Land Südamerikas, nach Jahrzehnten von wechselnden politischen Diktaturen und wirtschaftlicher Instabilität. Eine kleine, vermögende Elite dominiert das politische und wirtschaftliche Geschehen. Über 40 Prozent der Menschen leben unter der nationalen Armutsgrenze. 2005 wurde mit Evo Morales erstmals ein Indio zum Staatspräsident gewählt. Er erklärte die Bekämpfung der Armut und der Benachteiligung der indigenen Bevölkerung zu seinen Hauptzielen. Die Indios stellen 60 Prozent der Bevölkerung, sind aber gesellschaftlich weitgehend ausgegrenzt. Sprachen wie Quechua oder Aymara werden nun aufgewertet, eine Bildungsreform soll den Analphabetismus verringern.
    Die Aussichten der meisten Kinder in Bolivien sind düster. Viele von ihnen müssen zum Lebensunterhalt ihrer Familien beitragen: Man spricht von 30.000 Kindern, die sich auf den Strassen von La Paz mit Gelegenheitsjobs durchschlagen, dabei immer gefährdet, in Drogen und Prostitution abzurutschen.
    Die Arbeit von Compassion in Bolivien begann 1975. Heute besuchen dort fast 97.000 Kinder 316 Compassion-Kinderzentren, die von einheimischen christlichen Gemeinden und Kirchen geführt werden.