random child – Compassion Schweiz

Werde Weds Patin/Pate

HA075000498

Wed

  • No SVG support
    Haiti
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    Mädchen

Wed wurde am 15. November 2010 geboren und wohnt in Haiti.

Wed lebt mit ihrer Mutter zusammen.
Vater am Leben Ja
Schulstufe Primarschule
Handwerkliche Ausbildung: Kunst / Design
Sie hilft zu Hause:
  • Wasser holen
In der Kirche macht sie mit bei:
  • Sonntagsschule
Sie mag gern:
  • Tanzen
  • Gruppenspiele
  • Verstecken

Das Kinderzentrum

Name des Kinderzentrums: Baie des Moustiques Child Development Center
Nächste Stadt: Port-de-Paix
Anzahl Kinder im Kinderzentrum: 281
Lokale Gemeinde
Bevölkerung: 11'918
Sprache: Creole
Typische Arbeit in dieser Region: Viehhaltung
Typisches Essen: Bananen
Schulbeginn im: September
Angebote des Kinderzentrums
Physische Förderung:
  • Ärztliche Untersuchungen
  • Anleitung in Hygiene
  • Ernährungsunterricht
Kognitive Förderung:
  • Lebenspraktischer Unterricht
  • Hilfe bei Berufsfindung
  • Computerklassen
Sozial-emotionale Förderung:
  • Freizeiten nach Altersgruppen
  • Community service
  • Diskussionsgruppen
Geistliche Förderung:
  • Freizeitlager
  • Kinderkonferenzen
  • Evangelistische Aktionen
Ausserdem bietet das Kinderzentrum spezielle Tätigkeiten für die Eltern wie Ausbildungskurse an.

Das Land

2010 erschütterte ein schweres Erdbeben mit Haiti das ärmste Land der westlichen Welt. Wahrscheinlich verloren dabei mehr als 300.000 Menschen ihr Leben, viele andere wurden verletzt oder obdachlos. Seitdem kommt der Wiederaufbau nur schleppend voran.
Haiti hat eine lange Leidensgeschichte. 1804 wurde es unabhängig, die erste von Schwarzen geführte Republik der Welt. Später folgte ein Diktator dem anderen. Berüchtigt war die Herrschaft von François „Papa Doc“ Duvalier, der eine fast dreissigjährige Schreckensherrschaft errichtete, die erst 1986 endete. Hoffnungsträger wie der katholische Priester Aristide enttäuschten, der politische Zerfall Haitis ging weiter.
Die meisten Haitianer sind bitterarm. Gewalt zwischen rivalisierenden Banden und politischen Gruppen ist alltäglich. Zwischen der Kreolisch sprechenden Mehrheit und der französischsprachigen Elite bestehen enorme Unterschiede. Hunderttausende suchen daher ihr Glück in der benachbarten Dominikanischen Republik oder in den USA.
Erschütternd ist das Schicksal der sogenannten Restaveks: Kinder, die von ihren verarmten Familien in die Städte geschickt werden, um dort bei wohlhabenden Familien etwas Geld zu verdienen. Was sie jedoch erwartet sind Gewalt und Missbrauch - ein Leben in der Sklaverei.
Compassion begann 1968 seine Arbeit in Haiti. Heute besuchen dort mehr als 133.000 Kinder über 387 Compassion-Kinderzentren, die von einheimischen christlichen Gemeinden und Kirchen geführt werden.